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June 01 2016

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politx.at – Es ist vorbei

April 17 2015

March 10 2015

Kurio Tablet im Test

Vor ein paar Wochen war es so weit. Viel früher als gedacht, aber dann doch irgendwie zu erwarten: Das erste Kinder-Tablet hat seinen Weg in unseren Haushalt gefunden. Es wirkt irgendwie sympathisch, ist handlich und angenehm in der Handhabung. Trotzdem war ich mir nicht sicher wie ich dazu stehen soll. Keine Frage, meine Kleine liebte es natürlich ab dem ersten Augenblick. Aber, das war ja klar.

Woraus ist es gemacht?

Unser Testgerät war ein Kurio Tab des Herstellers Kurio Interactive, das im Handel für rund 140 Euro zu haben ist.
Das Kurio Tablet kommt sehr gefällig daher, mit einem 7 Zoll Display (1024×600 pixel) – gerade gut geeignet für Kinderhände. Eine abnehmbare Silikonhülle schützt das Gerät vor den klassischen kleinen Handhabungsfehlern, die nicht nur bei den Kleinen vorkommen. Die Hülle liegt eng am Gerät an und lässt sich leicht runter und wieder drauf geben. Wie viel Stöße die Hülle tatsächlich aushält kann ich an dieser Stelle nicht sagen, eine intensive Nutzung (1 Kind über ein paar Wochen hinweg) hat das Gerät jedenfalls gut überstanden.
Ein kleiner Nachteil dieser schlanken Gestaltung ist, dass das Gerät keinen integrierten Ständer besitzt um es am Tisch aufzustellen. Dies mag beim Spielen am Tablet kein Problem darstellen, weil man es dabei im Schoß oder in beiden Händen hält. Wenn man aber Videos anschauen will, wäre eine entsprechende Vorrichtung dann aber doch angenehmer.

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Im Inneren des schmucken Kinder-Tablets läuft Android 4.4 KitKat. Ein 1.2 GHz Dual core Prozessor, 8 GB Speicher (mit Micro SDHC Card um bis zu 32GB erweiterbar) und 1 GB Arbeitsspeicher sorgen dafür, dass dem Spiel nichts im Weg steht. Naja, zumindest nicht allzu viel. Es ist eben kein Leistungsmonster.

Das Tablet verfügt über eine Front- und eine Rückkamera, die annehmbare aber sonst nicht besonders berühmte Fotos machen – für ein Kinder-Tablet völlig ausreichend.
Die Batterie liefert, subjektiv gesehen, eine überraschend gute Performance und lässt sich über Micro USB 2.0 Stecker flott aufladen.

Wie funktioniert es?

Sobald man das Kurio Tab erstmals einschaltet, wird man durch die Einrichtungsprozedur geführt: W-Lan einrichten, Elternkonto anlegen, Kinderkonten anlegen. Pro Kinderkonto kann festgelegt werden, welche Anwendungen und Funktionalitäten freigeschaltet sind, was das Kind zu welchen Uhrzeiten selbständig tun darf und für welche Tätigkeiten die Freigabe des Elternkontos benötigt wird. Ab dem Zeitpunkt können Kinder die für sie freigegebenen Tools nutzen.

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Der Eltern-Modus, mit der Möglichkeit mehrere Zugänge einzurichten und diesen unterschiedliche Berechtigungen zu geben, kann tatsächlich ein häufig auftretendes Problem lösen, das alle Eltern kennen, die den Kids ihre eigenen Tablets zur gemeinsamen Nutzung überlassen: In der Regel werden Apps gelöscht oder verschoben. (Zumeist sind es dann die eigenen Lieblingsapps.) Nicht gesetzte Einschränkungen ermöglichen In-App-Käufe.
Am Kurio Tab ist das alles kein Problem, da diese Einstellungen einfach angepasst werden können.

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Was kann man damit machen?

Jedes Gerät ist nur so gut, wie die Software, die darauf läuft. Dementsprechend ist man an die Vielfalt und Qualität der jeweilis angebotenen Apps angewiesen – und da gibt es einige. Am Kurio Tab hat man Zugriff auf den Android Store und den Kurio Store.
Der letztere besticht vor allem durch die einfache Aufteilung der Apps in unterschiedliche Alterskategorien, was das Zurechtfinden am Anfang um einiges erleichtert.
Da meine Test-Partnerin Klara vier Jahre alt ist habe ich mir vor allem die Apps angesehen, die für jüngere Kinder geeignet sind und nur wenig im Angebot für ältere Kids hineingeschnuppert. Wenig überraschend handelt es sich bei der Mehrzahl der angebotenen (und getesteten) Apps um digitale Versionen der Kinderspiel-Klassiker. Eine schöne Erweiterung der Offline-Spiele und definitiv genug Angebot um auch auf der längsten Reise mit Kind genügend Unterhaltung “out of the box” mitzuhaben.

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Dass in der Auswahl auch ein paar heftige Griffe ins Klo dabei sind kann sich jeder vorstellen. Von furchtbar nervigen bis zu absolut sinnlosen und schlecht gemachten Apps ist alles dabei. Die meisten Spiele werden von den Kleinen aber geliebt – egal wie schrecklich sie sind. Da ist man dann wieder froh über den Eltern-Modus. ;-)

Zusammenfassung und Verbesserungsvorschläge

Wenn ich über das Kurio Tab spreche bin ich versucht den Vergleich mit meinem iPad zu suchen, das ich sonst nutze und auf dem ich mit Klara immer wieder Videos ansehe. Das wäre aber kein funktionierender und fairer Vergleich, weil das iPad deutlich teurer und entsprechend besser ausgerüstet ist. Meine Nutzung (Primär als Arbeitsgerät und zum Videoschauen) unterscheidet sich auch enorm zum Kinder-Tab, auf dem ausschließlich gespielt wird.

Das Kurio-Tab ist ein gutes Zweit-Tablet, das man ohne große Angst den Kleinen in die Hände geben kann ohne Angst haben zu müssen, dass sie damit etwas anstellen. (Naja, zumindest nicht mehr als normal.)
Es ist einfach im Handling und bietet eine menge Features, die den Eltern das Leben einfacher machen und letztendlich den Kids eine Freude bereiten.
Wie jedes Tool hat auch dieses ein paar (kleine) Einschränkungen. So schützt die schicke Hülle das Gerät nicht vor Spritzwasser – eigentlich überraschend bei einem Produkt für Kinder.)
Mehrere Kinderprofile mit entsprechender Anzahl an Apps und Spielzeit könnten den Speicherplatz schon bald ausreizen. Dieser lässt sich zwar mit einer Micro SD Karte erweitern, in Zeiten von immer größer werdenden Anforderungen an die Speicherplatzgrößen hätte ich dann doch etwas mehr als 8GB vermutet. (Wie auch immer, für ein Kind reicht der Platz völlig und zwingt die Eltern von Zeit zur Zeit eventuell zur digitalen Hygiene. Auch nicht schlecht.)

Alles in allem gibt es für dieses Produkt aber eine Kaufempfehlung. Es ist im Großen und Ganzen an den Notwendigkeiten der Zielgruppen ausgerichtet und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Was man als Tablet-Neuling bedenken sollte

Mit der Übergabe des “kindersicheren” Tablets an die Kleinen ist es nicht getan. Es ist und bleibt ein Spielzeug, das überwiegend in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden sollte.
Über das Gespielte reden, Rückmeldung einholen und Empfehlungen und Lösungswege anbieten ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses.
Dadurch wird die Problemlösungskompetenz der Kleinen gesteigert und man selbst lernt viel über die Kids.
Ganz nebenbei wird gleichzeitig das große Frustpotential, das (vor allem unbekannte) Spiele mit sich bringen natürlich abgefangen.

February 02 2015

Früher war alles besser

Früher war alles besser. Das Gras war grüner, die Luft sauberer, die Kinder braver und das ganze Technikklumpert, das uns heute zu unsozialen und seelenlosen Zombies macht, hat es erst gar nicht gegeben. Menschen verblöden, so hat man den Eindruck, je länger sie mit Smartphons und diversen iGeräten zu tun haben.

Braucht das Kind ein Tablet?
Als ich neulich ein Tablet für Kinder für einen Testlauf zugeschickt bekam war ich erstmal skeptisch. Tablet für Kinder? Was soll das eigentlich genau sein? Braucht man das? Und vor allem, will ich das meinem Kind überhaupt in die Hand geben?

Kuzer Check bei den technikaffinen Eltern ergab ein oberflächlich gesehen eher überraschendes Feedback: Von “Ich halte von diesen Kinder-Tablets überhaupt nichts.” bis “Ein zusätzliches Ding bei dem man mit dem Kind darüber streitet, dass es jetzt lange genug damit gespielt hat. Unser Tablet ist grad im Service. Hoffentlich ist es richtig kaputt “ war einiges an Gegenwind zu vernehmen.
In weiteren Gesprächen stellte sich dann heraus, dass die Befragten genau um die Wirkung der Geräte wussten. Sie alle haben Tablets, welche von den Kleinen zumindest mitgenutzt werden können. Die meisten beschränken dabei die Nutzungsdauer und/oder die Nutzungsart.

Am Ende waren die Gespräche mit diesen Eltern dann irgendwie doch nicht überraschend. Sie hörten sich so an, wie unsere Eltern früher mal im Bezug auf die große Flimmerkiste argumentiert haben – nur mit dem Unterschied, dass die Kids heute noch etwas näher dran sind am Bildschirm als wir damals.

To tablet or not to tablet?

Ob einem Kind ein Tablet gut tut – was auch immer das bedeutet – kann ich nicht sagen. In einer Zeit in der diverse elektronische Geräte zum Alltag aller gehören lautet die Frage für mich nicht ob ein Tablet sein soll oder nicht. Sie lautet viel mehr was wir daraus machen.

Denn, die Nutzung zu verbieten oder im gemeinsamen Leben einfach zu ignorieren funktioniert einfach nicht. Schließlich sind da auch noch ein paar Kindergartenfreunde bei denen die Sprösslinge früh genug in Berührung mit allen Dingen kommen, die zuhause eventuell “verboten” sein könnten.

Das Kinder-Tablet “Kurio Tab” ist nun seit ein paar Wochen bei uns und es kommt im Großen und Ganzen gut an. (Details folgen demnächst in einem separaten Post.)
Letztes Wochenende saß meine nun fast vierjährige Tochter gemeinsam mit den Großeltern am Sofa und hat ihnen gezeigt, wie so ein Tablet funktioniert. Der selbstsichere Ton, in dem sie den Großen erklärt hat, was sie nun zu tun hätten, hat mich dran zweifeln lassen, ob früher alles tatsächlich besser war.
Auf alle Fälle war es anders. So viel ist sicher.

December 16 2014

Über die Vorfreude

Ich bin ganz schlecht im Warten. Immer. Ausnahmslos. Für mich funktioniert dieses Prinzip einfach nicht besonders gut. Kann mir auch nicht erklären warum. Ich finde es zum Beispiel besser, an der Kassa bereits dran zu sein, als an der zehnten Stelle in der Schlange zu warten. Ich fahre auch sehr viel lieber – als hinter Sonntagsfahrern hinterherzuschleichen. Auf der Rolltreppe gehe ich meistens anstatt zu stehen. Und bevor ich ewig auf irgendetwas warten muss, mach ich es am liebsten gleich selbst. So bin ich einfach.

Es gibt Menschen, die meinen, die Vorfreude sei die schönste Freude. Verstehe ich nicht. Naja, vielleicht doch, wenn es sich um ein Baby handelt, auf das man wartet bis es zur Welt kommt. Da mach ich dann vielleicht doch noch eine Ausnahme. Als Fast-Vater und -Mutter hat man vor der Geburt tausende Fragen und Überlegungen, die die Vorfreude tatsächlich zur schönsten Freude machen können.

Die Leute von Splash Brands haben wohl genau darauf gesetzt, als sie mir einen ihrer “Baby Steps”-Kalender geschickt haben. Dessen Prinzip ist einfach: Für jeden Tag bis zur Geburt ist ein Rubbelkästchen reserviert, hinter dem sich eine spannende Information rund ums Kinderkriegen für die neuen Eltern befindet.
Finde ich gut. Außer natürlich man hat schon ein Kind und weiß, was tatsächlich noch folgt. Da sind die Infos hinter den Rubbelfeldern auch nicht ganz neu. (Ich habe ja nicht alle Felder aufgerubbelt, aber wer weiß, ob da irgendwo auch etwas über schlaflose Nächte und die anderen Mühen des Elternseins steht. Das wäre dann definitiv überraschend.)

 

 

November 27 2014

November 21 2014

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February 20 2014

Tags: Marko
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